Mühe mit Konzentration und Aufmerksamkeit, mit der Kontrolle eigener Impulse und einer zutreffenden Wahrnehmung sozialer Situationen stellen eine erhebliche Herausforderung für Betroffene und ihr Umfeld dar. Bei ausbleibender Hilfe verursacht eine AD(H)S-Symptomatik langfristig Beeinträchtigungen in allen Lebensbereichen. Professionelle Begleitung kann da den Teufelskreis aus sinkendem Selbstvertrauen und emotionaler Überlastung durchbrechen helfen.

 

Seminarinhalte:

·        Definition AD(H)S, Erscheinungsbilder und Erklärungsmodelle

·        AD(H)S im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter

·        Bewältigungsstile, Selbstwertgefühl und Persönlichkeitsentwicklung

·        komorbide (begleitende) Störungen

·        Pädagogische, psychologische und medikamentöse Interventionen

·        Beziehungsgestaltung mit Betroffenen

·        Selbst-/Fremdwahrnehmung und Impulskontrolle im Alltag

·        Angehörigenberatung

·        gesellschaftliche Rahmenbedingungen  

 

Lernziel: Leit-Symptome erkennen, ein empathisches Beziehungsangebot machen, individuelle Strategien zur Selbststeuerung etablieren, typische Potentiale stärken und typische Konflikte managen können

 

Arbeitsformen: Theorie-Input und Diskussion, Reflexion von Praxisbeispielen, praktische Übungen und exemplarisch Erfahrung mit aktuellen Fördermaterialien sammeln, Recherche und Präsentationen, Exkursion

Studierende, die im 5. Semester und 6. Semester an den WPF  von Frau Dr. Willers teilnehmen, erhalten von der Hochschule ein Teilnahme-Zertifikat: Einführung in die Personzentrierte Förderung bei Teilleistungsstörungen in Theorie und Praxis (100 Std.).